Geschichte

  • Spielzeugmagneten

    Spielzeugmagneten für den ersten Magnic Light Prototypen.
  • Erster Prototyp

    Erster Prototyp ohne Stromerzeugung.
  • Zweiter Prototyp

    Zweiter Prototyp- jetzt mit Generatorspule und LED.
  • Dritter Prototyp mit LEDs und Linsen

  • Generatorschalen aus dem 3d-Drucker

  • Handmade Prototyp im Carbonrohr

  • Handmade Prototyp im Carbonrohr

  • Kickstarterkampagne 2012

    Crowdfunding auf der Plattform Kickstarter im Februar/ März 2012.
  • Radmesse in Essen 2012

    Präsentation auf der Rad Essen während der Kickstarter Kamapgne.
  • Taipei Cycle

    Präsentation auf der Taipei Cycle während der Kickstarter Kamapgne.
  • Fernsehbericht MDR

    Fernsehbericht üne Magnic Light in der Sendung "Einfach Genial".

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  • Vorderlicht

    November 2012: Design für die Massenfertigung.
  • Prototypentest

    3D-Druck Variante im Geländetest.
  • Spritzgusswerkzeug

    Januar 2013: Spritzgusswerkzeuge für die Massenfertigung.
  • Spulenwicklung - Selfmade

  • Produktion

    März 2013: Produktion im Home Office
  • Verkleben der Generatoreineheit

  • Auslieferung der Kickstarter Rewards

  • 2013: Präsentation auf der ISPO München

  • Präsentation auf der Eurobike

  • 2014: Zweites Kickstarter Projekt Magnic Light IC

  • Fernsehbericht NDR DAS! (auf dem roten Sofa)

  • Magnic Light iC mit Microcontroller

    Magnic Light iC mit Microcontroller - optimierte Stromerzeugung - erkennt Abbremsen - sendet Bremslichtsignal - regelt Standlicht - 4 verschiedene Blinkmodi
  • Sieger beim GreenTec Award 2016

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Die Idee zu Magnic Light entstand am 18. Juni 2011. Nach einer hausinternen Pasta Party als "Vorbereitung" für ein lokales 6 Meilen Nacht-Rennen am nächsten Tag (Die Nacht von Borgholzhausen) machten wir einige Experimente zu Wirbelstrombremsen für Rennräder. Im Gespräch über die Grundmechanismen und insbesondere die nützliche Eigenschaft, dass Aluminumfelgen für Magnetbremsen verwendet werden können, obwohl Aluminium selbst nicht magnetisch aber immerhin stromleitend ist, kamen wir auf eine coole Idee:

 

 

Wenn wir für Wirbelstrombremsen Alufelgen verwenden können, sollte das Gegenteil auch funktionieren! Es müsste doch möglich sein, einen Fahrraddynamo zu bauen, der berührungslos die magnetische Kraft von der Felge absorbiert anstatt die Felge abzubremsen.

Glücklicherweise hatten wir Massen von Magneten in der Wohnung herumliegen, um kleine Experimente damit zu machen: All diese kleinen mittelstarken Spielzeugmagnete der Kinder, mit denen hier sonst nette Magnetkreaturen gebaut werden. Diese waren stark genug, um ein paar ermutigende Experimente durchzuführen. Wir fanden heraus, dass die Magnetfelder der in die Felge induzierten Wirbelströme absorbiert werden können, um daraus elektrische Energie zu erzeugen. Fraglich war nur, ob das lächerlich wenig sein würde oder sogar recht ordentlich. Obwohl wir von einem funktionsfähigen Dynamo noch ein gutes Stück entfernt waren, hatten wir immerhin schon mal einen Ansatz, den man weiterverfolgen konnte.

Jeder kann selbst nachprüfen, dass hier kein fauler Zauber im Spiel ist: Man nehme eine Magnetkugel (die kann man in diversen Spielzeugläden bekommen) und lasse sie in einer (nicht magnetischen) Alupfanne oder auf mehreren Lage Alufolie herumrollen. Die Magnetkugel wird von der Pfanne festgehalten als sei diese magnetisch! Was hier passiert ist ein einfach bekannter elektromagnetischer Effekt: Da Aluminium stromleitend ist, werden von der rollenden Kugel Wirbelströme induziert, da eine Relativbewegung zwischen Kugel und Pfanne stattfindet. Diese Wirbelströme haben nun selbst ein Magnetfeld, dass die Kugel anzieht und somit festhält. Nichts anderes passiert bei der Felge.

Ähnliche Experimente sind in der Literatur oder im Internet zu finden (mehr Details gibt es auf Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Eddy_current).

Zwar hat Prototyp Nummer 1 niemals Strom produziert aber immerhin eine Menge Inspiration gebracht. Inzwischen ist das gute Stück wieder in die Spielzeugkiste gewandert. 

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